Sasakwa ist im Stil eines edwardianischen Herrenhauses gebaut: großer Eingang, umlaufende Veranden, Silberleuchter, gesammelte Antiquitäten, dazu lokale Artefakte und Kissen aus der Region. Die Cottages haben Parkettböden, Kamine, Wohnzimmer, Ankleiden und Flügeltüren zur eigenen Veranda – und jedes einen eigenen Plunge Pool. Es ist das Gegenteil eines reduzierten Zeltcamps.
Der eigentliche Unterschied liegt aber nicht im Haus, sondern im Land davor. Das Singita Grumeti Reserve umfasst 350.000 Acres im westlichen Serengeti-Ökosystem und wird privat bewirtschaftet. Das bedeutet in der Praxis: sehr wenige Fahrzeuge, viel Ruhe an einer Sichtung, ein Guide, der sich Zeit nehmen kann. Von Mai bis Juli führt der Westkorridor die Wanderung durch dieses Gebiet, mit den Übergängen am Grumeti-Fluss – Sichtungen bleiben trotzdem Natur und keine Zusage.
Zwei Dinge sagen wir dazu offen. Sasakwa liegt am oberen Ende dessen, was das Segment kostet; wer beim Einstieg planen möchte, ist mit einem anderen Haus besser beraten, und wir sagen das lieber vorher. Und: Die Anreise läuft über den lodgeeigenen Airstrip mit strengen Gepäckgrenzen – 15 Kilogramm Aufgabegepäck, 5 Kilogramm Handgepäck, ausschließlich weiche Taschen.